Wer die Bilder von Vogelscharen aus Hitchcocks Film "Die
Vögel" noch vor Augen hat, dürfte sich im Waldstück bei Böhmenkirch
daran erinnert fühlen. Dort befindet sich nämlich der Schlafplatz von
zeitweise zwei Millionen Finken. Ob man vor den Tieren Angst haben muss,
weiß Annette Schmidt.
Die Landesschau Baden-Württemberg berichtete am
31.1.2012, 18.45 Uhr, über die Finkeninvasion bei Böhmenkirch. Dabei
wurden Wolfgang Lissak und Markus Kückenwaitz vom SWR-Team
interviewt. Der Beitrag dauerte 2:48 min und kann
hier nochmals angeschaut werden.
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Wintergäste am Öpfinger
Stausee/Donaurieder Stausee
Der durch die Donau gespeiste Öpfinger Stausee und der
Baggersee bei Donaurieden südwestlich von Ulm ist u.a. für viele
Wasservögel ein wichtiger Rastplatz. Eine Vielzahl an Enten und Möwen
kann man dort gut beobachten.
(Foto: Krickenten von M. Nowak).
Treffpunkt: Sonntag, 12.02.2012 um 8:00 Uhr
Kreissparkasse in Süßen gegenüber Rathaus. Ausfahrt mit dem Pkw
(Fahrgemeinschaften). Leitung: Michael Nowak Dauer: ca. 5 Stunden
Wichtig!!! Warme Kleidung und Schuhe. Falls die Seen aufgrund der
anhaltenden Frostperiode zugefroren sein sollten fällt die Exkursion
aus. Rückfragen bei M. Nowak unter 07161 / 84022.
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Biotoppflegeeinsatz am
Hochwasserrückhaltebecken Simonsbach bei Donzdorf
Am Samstag, den 04.02.2012 treffen wir uns um
13 Uhr zu Gehölzpflegearbeiten am
Simonsbach. Treffpunkt ist direkt am See (Wegbeschreibung
).
Benötigt werden 2-3 Motorsäger und 1 Freischneider sowie motivierte
Helfer.
Wer gerne bei dieser Aktion dabei sein möchte (Gäste auch willkommen) -
bitte melden bei Michael Nowak 07161 / 84022 oder per Mail
info@nabu-suessen.de.
Trotz eisiger Temperaturen waren wir (7 Personen) mit
dem Gehölzpflegeeinsatz nach gut 2 Stunden fertig
Foto: M. Nowak
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Vogelbeobachtungstour 2013 ins
Donaudelta
Für das Jahr 2013 hat der Nabu Süßen und Umgebung einen
Leckerbissen im Programm. Für eine Vogelbeobachtungstour konnten wir den
Spezialisten im Donaudelta, Herrn Tiberiu Tioc gewinnen, der Natur und
Studienreisen im Donaudelta durchführt. Er ist ein ornithologischer
Fachmann und kennt das Delta wie seine Westentasche.
Mitgliederhauptversammlung
am 21.01.2012 im Löwen in Süßen
Bei der o. a. Veranstaltung trug Michael Nowak seinen
Jahresbericht für 2011 in Form einer Bildschirmpräsentation vor. Dabei
wurde er von Wolfgang Lissak unterstützt. Insgesamt haben 18
Veranstaltungen (357 Teilnehmer, davon 16 Kinder) und 25
Pflegeeinsätze (175 Stunden) stattgefunden.
Die
Bildschirmpräsentation kann man hier
nochmals anschauen
Nach dem
Vortrag ließ sich Michael ein wohlverdientes Eis schmecken.
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Finken-Invasion auf der
Alb
Böhmenkirch. Zwei Millionen Vögel auf einem
Fleck! Dieses beeindruckende Schauspiel bietet sich derzeit jeden Abend
in Böhmenkirch, wenn sich Bergfinken in einem Waldstück ihren
Schlafplatz suchen.
Am nächsten Samstag, 07.01.2012, um 9 Uhr,
findet in den
Wiesgärten in Süßen der nächste Biotoppflegeeinsatz
statt. Da wir bereits im November einen beträchtlichen Teil
erledigt haben, werden wir die Pflegemaßnahme an diesem Tag
abschließen.
Wir benötigen 2 – 3 Personen mit Motorsägen und motivierte
Mitarbeiter.
Trotz leichtem Schneeregen und Tempera- turen um die 2° C
kamen 7 aktive Mitglie- der (6/1) um die Heckenpflege in den Wies-
gärten durchzuführen. Ob die Witterung oder die Motivation ursächlich
waren lässt sich nicht mehr feststellen, aber nach 2 Stunden war die
Arbeit getan.
Lachmöwen besiedeln weite Teile der nördlichen Paläarktis
von Island und Irland bis Kamtschatka. Sie brüten in den
Verlandungszonen größerer Gewässer vor allem im Binnenland, seit einiger
Zeit jedoch auch zunehmend an Küsten. Die Art ist im nördlichen
Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in
großer Zahl in Mittel- und Westeuropa. Regelmäßig kann man sie im
Bereich vom Neckar beobachten; bei uns sind sie nur Gäste. Im Winter
werden günstige Nahrungshabitate aller Art aufgesucht, dazu zählen
kurzrasige Wiesen, Ackerflächen, Müllkippen, Kläranlagen, Häfen sowie
Gewässer in Städten. In den letzten Jahrzehnten tritt die Lachmöwe in
Städten auch zunehmend weit entfernt von Gewässern auf Plätzen, in Fuß-
gängerzonen und an ähnlichen Orten auf. Da man die Lachmöwe im
Binnenland auch an kleinen Wasserflächen (Lachen) antreffen kann,
leitet sich davon vermutlich ihr Name ab.
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Lachmöwe im Schlichtkleid - Foto: W. Lang, 18.12.11
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Die u. a. Pflegemaßnahme konnte
witterungsbedingt nicht durchgeführt werden. Ein neuer Termin steht noch
nicht fest.
Biotoppflegemaßnahme in
Heiningen
Am
kommenden Samstag, 17.12.2011 findet ab 9 Uhr im
Betreuungsgebiet „Rohrwasen“ / Heiningen
der geplante Biotoppflege-Einsatz statt. Vorgesehen sind hauptsächlich
Gehölzpflegearbeiten. Wir benötigen 2 – 3 Personen mit Motorsägen, 1
Mann mit Freischneider und ein paar Mitarbeiter.
Wer an der Aktion teilnehmen möchte (Gäste sind herzlich willkommen)
wird gebeten, sich bei Wolfgang Lissak anzumelden: Tel.: (07161) 944747,
wolfgang.lissak@t-online.de
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Biotoppflegemaßnahme in
Süßen beim
Geigenweg
Am nächsten Samstag, den 26.11.11, um 13:00 Uhr,
treffen wir uns vor Ort bei unserem
Betreuungsgebiet Geigenweg zur Heckenpflege (Karte).
Der Einsatz musste aufgrund botanischer Gegebenheiten kurzfristig
anberaumt werden. Es werden 2-3 Motorsägen, 1 Freischneider und viele
Helfer benötigt, um das anfallende Schnittgut am Wegesrand für den
Abtransport bereitzuhalten.
Wer an der Aktion teilnehmen möchte (Gäste sind herzlich willkommen)
wird gebeten, sich bei Michael Nowak anzumelden: Tel.: 07161 / 84022,
Nowak-Schlat@t-online.de
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen
Temperaturen erledigten 13 (12
♂, 1♀)
Mitarbeiter die Gehölzpflege in 90 Minuten.
Am Rande der vom NABU Süßen und Umgebung betreuten Hecken
am Geigenweg bei Süßen gelang in diesem Herbst ein bemerkenswerter
botanischer Neufund: Im besonnten Saum der Hecken konnte ein kleiner
Bestand der Gelben SkabioseScabiosa ochroleuca entdeckt
werden. Nach der floristischen Kartierung von Baden-Württemberg
sind im Lande nur vier Fundorte von dieser schwefelgelb blühenden
Pflanze bekannt. Davon gelten zwei als erloschen. Zu zwei aktuellen
Stellen bei Tübingen und Wangen gesellt sich nun das Süßener Vorkommen
hinzu.
Die Gelbe Skabiose hat ihr Hauptverbreitungsgebiet in Ost-
und Südosteuropa und ist innerhalb von Deutschland nur in den
östlichen Bundesländern sowie lokal im Osten von Bayern zu finden.
Das Vorkommen geht mit Sicherheit auf Verschleppung zurück. Dennoch ist
der Fund dieser Art, die in Deutschland ihre westliche Arealgrenze
erreicht, bemerkenswert. Denkbar ist, dass die kontinentale Art von den
trockenwarmen Frühjahren und Frühsommern der letzten Jahre profitiert
hat und sich an diesem Standort, der den ökologischen Ansprüchen
erfüllt, etabliert hat.
Im Rahmen von Biotoppflegemaßnahmen durch den NABU wird das Vorkommen
dieser botanischen Rarität entsprechend berücksichtigt.
Text/Foto: W. Lissak
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Großputz in der Fledermauskolonie der kath. Kirche in
Nenningen am 31.10./01.11.2011
Einen nicht alltäglichen
Arbeitseinsatz hatte die NABU-Ortsgruppe Süßen und Umgebung während der
Herbstferien in Nenningen. Die Zwiebel über dem Glockenturm der kath.
Kirche musste von einer ca. 20 cm hohen Schicht Fledermauskot befreit
werden. Seit vielen Jahrzehnten wird der Kirchturm als Wochenstube von
ca. 800 Großen Mausohren genutzt.
Der NABU
betreut u. a. das Natur- denkmal beim Regenrückhaltebecken
Simonsbach bei
Donzdorf. Da sich
beim letzten Hochwasser der Bach aus Richtung Unterweckerstell einen
neuen Weg gesucht hat und somit direkt in ein bestehendes Laichgewässer
mündete, wurden Baggerarbeiten notwendig um ein Verschlammen des
Gewässers zu verhindern. Dabei mussten große Mengen an Erd- und
Schottermaterial entfernt werden. Der Bach hat jetzt ein neues Bett. Die Firma Leins aus Winzingen hat bei bester Witterung die Arbeiten
am 03.11.11 optimal ausgeführt.
Text und Foto: M. Nowak
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Die Teilnehmer der Begehung unserer Betreuungsgebiete am Samstag, 05.
November im Feuchtgebiet Rohrwasen bei Heiningen bei der
Inaugenscheinnahme des neuen Gewässers. Bei der Rundfahrt wurden
sämtliche Betreuungsflächen des NABU und dort durchgeführten Maßnahmen
angeschaut. Hierbei wurden auch die im nächsten Jahr anstehenden
Arbeiten festgelegt
Text und Foto: W. Lissak (05.11.11)
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Teiche am Rohrwasen erweitert
Im vom NABU betreuten Feuchtgebiet
Rohrwasen bei Heiningen wurden dieser
Tage (43. KW 2011) Baggerarbeiten durchgeführt. Es handelte sich um die Erweiterung
eines bestehenden Gewässers. Ein Ziel der Maßnahme war, Gewässerbereiche
herzustellen, die sich in einem noch unbewachsenen, d. h. frühen
Sukzessionsstadium befinden und damit spezialisierten Arten
wieder günstige Lebensbedingungen bieten. Dazu gehören z. B.
Limikolen und Libellenarten, wie die Kleine Pechlibelle
oder der Südliche Blaupfeil.
Die Arbeiten wurden von der Firma Leins aus Winzingen
ausgeführt. Dank der trockenen Witterung konnten die Arbeiten in diesem
sumpfigen Gelände ohne größere Schwierigkeiten zügig durchgeführt
werden. Finanziert wurde die Maßnahme durch einen Förderzuschuss aus
Naturschutzmitteln des Landes und aus Eigenmitteln des NABU
Text und Foto: W. Lissak
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Abschluß der Reparaturmaßnahmen an unserer
Feldscheuer in den Wiesgärten in Süßen am 28.10.11
Eine seit Tagen bestehende stabile Hochdrucklage
veranlasste uns, auch die Westseite des Anbaus unserer Feldscheuer
in den Wiesgärten noch vor dem Winter neu zu verkleiden.
Am 16.10.11, gegen 08:15 Uhr, beobachtete
ich einen Silberreiher in Göppingen unterhalb vom
Filswehr Höhe
Baumarkt Hornbach. Ich fotografierte den seltenen Gast mit dem Handy und
wollte anschließend meine Fotoausrüstung aus dem Auto holen. Soweit kam
es nicht; er flog Richtung Osten ab. Der Silberreiher ist weltweit
verbreitet und damit der am weitesten verbreitete Reiher. In
Mitteleuropa brütet er regelmäßig am Neusiedler See und
seit 1992 auch in den Niederlanden. Im Jahre 2002 gelang der
Nachweis von Bruten an einem oberbayerischen Voralpensee (Quelle:
Wikipedia).
Silberreiher sind Teilzieher. Ab Juli kommt es zu einer
ungerichteten Zerstreuungswanderung der Jungvögel. Altvögel
ziehen im Zeitraum September bis November aus den Brutarealen ab.
Überwinternde Silberreiher können zwischenzeitlich im gesamten
Bundesgebiet beobachtet werden. Ende Februar bis Anfang April kehren die
Silberreiher in ihre Brutkolonien zurück. Obwohl man diesen Reiher im
Winterhalbjahr in ganz Baden-Württemberg beobachten kann, zum Teil in
Ansammlungen über 30 Ind., wurde hier noch keine Brut festgestellt. Foto: W. Lang
Bei schönstem Wetter lief die Mahd am 15.10.2011 wie
am Schnürchen. Mit vereinten Kräften waren wir in 2,5 Stunden mit dem
Mähen und Abräumen fertig. Somit war auch noch Zeit für einen Plausch.
Foto: M. Nowak
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Zugbeobachtung
am Albtrauf bei Schlat
Am Sonntag, 09.10.2011, zwischen 08: 00 und
11: 15 Uhr MESZ, frischen +5° C und anfangs mit Wolken
verhangenem Albtrauf, positionierten sich Wilhelm Lang und Michael Nowak
zur Vogelzugbeobachtung im Bereich vom Gairenhof, oberhalb von Schlat.
Buchfinken, darunter immer wieder vereinzelte Bergfinken,
beherrschten das heutige Zuggeschehen. Sie waren zu Beginn der
Beobachtungen vom nahegelegenen Wald aufgeflogen, bzw. später in
entsprechender Reisehöhe durchgezogen. Insgesamt flogen etwa 7000
Buchfinken vorbei. Unter den zahlreichen Trupps von Buchfinken
verhörte und sah man auch immer wieder andere Durchzügler wie
Heckenbraunelle, Wiesenpieper, Bergpieper, vereinzelt
Baumpieper, Kernbeißer und Erlenzeisige. Selbst
einzelne Mehl- und Rauchschwalben waren noch zu sehen. Von
den Drosseln zeigten sich Amsel, Sing-, Rot-,
Mistel- und Wacholderdrossel. Im Waldrandbereich riefen
Rotkehlchen zusammen mit dem Zilpzalp, Goldhähnchen
und Tannenmeisen. Herausragend waren mind. 24 Heidelerchen,
87 Kormorane,4 Graugänse und ein Fischadler. Auch
Sperber wurden vermehrt registriert. Insgesamt wurden 55
Arten festgestellt.
Michaels Augen entgeht auch der kleinste Vogel nicht -
Foto: W. Lang
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Reparaturmaßnahmen an unserer
Feldscheuer in den Wiesgärten in Süßen
Am Samstag,
dem 24.09.2011, 08:30 Uhr, verabredeten sich Erich Fischer, Christoph Dannenmann, Heinz Baumhauer, Siegfried Lohner und Wilhelm Lang an unserer
Feldscheuer in den Wiesgärten um deren marode Westwand auszutauschen.
Der Vogelzug – ein faszinierendes Naturschauspiel
Alle Jahre dasselbe ? Und/Oder doch wieder eine große Faszination. Wer
mehr darüber wissen möchte, ist im Rahmen des15. Birdwatch in
Deutschlandherzlich eingeladen, Vogelarten zur Zugzeit zu beobachten
und sie sicher zu bestimmen. Um diese Zeit passieren bereits tausende
Kleinvögel unseren Raum. Auch Greifvögel, wie Rotmilan, Rohrweihe,
Fischadler, … queren regelmäßig den Albtrauf. Wetterfeste Kleidung und
ein gutes Fernglas sind empfehlenswert.
Leitung:
Michael Nowak Treffpunkt: Sonntag, 2.10.2011 um 7:30 Uhr zwischen
Unterböhringen und Grünenberg (Wanderparkplatz zwischen
Burren und Fränkel an der K 1438). Wer später hinzukommen möchte – wir
werden am Nordhang vom Fränkel sein.
Dauer: ca. 5 Stunden
Foto: M. Nowak - Rotmilan
Aufgrund dem schon lang anhaltenden Hochdruckgebiet mit
blauem, nahezu wolkenlosem Himmel, sehr warmen Temperaturen und
lediglich in den Morgenstunden mit östlichen Winden, konnten
erwartungsgemäß nur wenig durchziehende Vögel beobachtet werden. Hinzu
kam, dass bei Schönwetter die Durchzieher oft in großen Höhen unterwegs
sind, was meist zu einer Untererfassung führt. Trotzdem konnten die
14 Anwesenden so manchen Zugvogel erblicken, wie Ringel- und
Hohltauben, Buchfinken, Wiesen-, Baum- und Bergpieper, Heidelerche,
Misteldrossel usw. Theorie gab es zu Nahrung, Beringung,
Höchstleistungen und vielem anderen. Ein Schwarzspecht-Männchen,
konnte ausgiebig durch das Spektiv beobachtet werden, was die Herzen
wieder höher schlagen ließ. Weitere Höhepunkte waren u. a. ein Trupp mit
31 Kormoranen und ein Verband mit 12 Graugänsen.
Fotos: W. Lissak - unten 31 Kormorane
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Ökologie und Vielfalt der Pilze
Faszinierende Lebewesen, die nahezu allgegenwärtig die Erde besiedeln.
Erfahren Sie mehr über diese Organismen von einem Pilzexperten (Mykologe). Leitung: Dr. Norbert Luschka (Diplom-Biologe) Treffpunkt: Freitag, 23.09.2011,16:30 Uhr,
Donzdorf,
Wanderparkplatz Gingener Weg - Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte
an Michael Nowak 07161
/ 84022.
Foto: M. Nowak
35 interessierte Teilnehmer wollten ihr Pilzwissen
erweitern und folgten aufmerksam den Aus- führungen von Dr. Luschka.
Nach einer intensiven Einweisung beim Treffpunkt schwärmten wir aus und
suchten ca. 30 Minuten nach Pilzen. Danach trafen wie uns wieder
und präsentierten unseren Fund. Die Pilze wurden von Dr. Luschka nach
Arten sortiert und auf dem Boden ausgelegt. Anschließend machte er
Angaben zu den Bestimmungsmerkmalen, der Genießbarkeit, dem Lebensraum
und damit verbunden auch der Symbiose mit anderen Pflanzen. So erfuhren
wir, dass sämtliche Röhrlingsarten mit Bäumen vergesellschaftet
sind, dass es Knollenblätterpilze gibt, die man essen kann, wie
den Perlpilz oder der Scheibenstreifling. Dass der
Saft der Milchlinge verschieden gefärbt ist und je nach Art mild
oder scharf schmeckt. Die milden kann man essen, die scharfen legen die
Russen 4 Monate in Salzlake (Milchsäuregährung) und essen sie dann. Bei
den Täublingen der Stiel wie Käse bricht und deren Lamellen
splittern und sie bei der Kostprobe mild (essbar), scharf
oder gallenbitter schmecken. Die Ockertäublinge häufiger werden
weil sie Fichtenbegleiter und stickstoffunempfindlich sind. Da der heutige
Eintrag von Stickstoff aus der Luft ca. 50 kg pro Jahr und
Hektar (diese Menge entsprach in der 50er Jahren einer normalen
jährlichen Kunstdüngung) beträgt und die meisten Pilzarten
stickstoffempfindlich sind, ist ein allgemeiner Pilzrückgang
festzustellen. Außerdem erfuhren wir, dass es den Pilzen völlig egal
ist, ob man sie abschneidet, abbricht, rausdreht oder rauszieht. Auf das
Pilzvorkommen hat dies keinerlei Auswirkung. Die o. a. Infos sind nur
ein Bruchteil dessen, was uns Dr. Luschka an Fachwissen zuteilwerden
lies. Wir waren alle begeistert.
Text und Fotos: W. Lang
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Hornissen im Häfelesrain
witterungsbedingt werden in diesem Jahr relativ wenige Hornissen
beobachtet, da sie ausreichend Wärme zum Fliegen und Überleben
benötigen. Davon unbe- eindruckt hat sich ein Hornissenstaat im Häfelesrain
(Streuobstwiese unseres NABU-Mitgliedes Erich Fischer) in Süßen wohnlich eingerichtet. Wird die Höhle für
ein
Volk zu klein, wird außen weitergebaut; ein regelmäßig wieder- kehrendes
Phänomen. Als Material verwenden Hornissen frisches, abge- raspeltes Holz
und ihren Speichel, wodurch die beige Farbe entsteht. Die grauen Nester
von Wespen stammen von altem verwittertem Holz. Eigentlich sind
Hornissen Vegetarier. Sie benötigen aber für ihre Larven tierisches
Einweiß und fressen deshalb alle Insekten die sie irgendwie überwältigen
können. Darum sind sie auch so nützlich. Übrigens ist das Gerücht, 7
Stiche töten ein Pferd und 3 einen Menschen total falsch. Hornissen sind
nicht giftiger als Bienen und Wespen.
Text und Fotos: W. Lang, 30.08.11
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Biotoppflege Eichbühl
Bei überraschend schönem, schwülwarmen Sommerwetter haben
sich am Samstag, den 6.8.2011 10 Frauen und Männer der
NABU-Gruppe zum Arbeitseinsatz am Eichbühl in Donzdorf
eingefunden. Dank der guten Besetzung und der Vorarbeit von Christoph
Dannenmann und Peter Menrad, konnte der Einsatz nach 2
Stunden erfolgreich beendet werden und man machte sich schon
Gedanken für die nächste Biotoppflege am Lautergrund!
Text und Foto: W. Lissak
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Sind Wespen und Hornissen gefährlich?
Jeden Sommer ereilen uns Anfragen über die gelb-schwarz
gefärbten Insekten. Lediglich 2 Arten können uns lästig werden.
Die sogenannte Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die
Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) besuchen uns im Hochsommer
regelmäßig beim Picknick, bei den Kaffeetafeln, ... Alle anderen Arten
werden durch zuckerhaltige Lebensmittel nicht angelockt und ihr
Verhalten ist nicht aggressiv. Eine Vernichtung der Nester oder
Umsiedlung ist nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt wie z.B. bei
allergisch veranlagten Menschen, an Kinderspielplätzen oder
Kindergärten. Was kann man nun tun, wenn ein Wespennest an einem
ungünstigen Platz ist? Das Landratsamt Göppingen hat einen
Flyer dazu herausgegeben (Wespen und Hornissen - ganz schön
ungefährlich -). Beim NABU Landesverband erhält man ebenfalls Auskunft
(siehe NABU-Info oder auch unter:
Wespen haben neben dem Mensch auch natürliche Feinde.
Unser Dachs (Meles meles) geht gerne an Wespennester, mit seiner
dicken Fettschicht ist er gegen die Stiche unempfindlich. Unter den
Vogelarten bei uns ist der Neuntöter (Lanius collurio) ein
gewandter Jäger, bei dem u.a. Wespen und Hummeln regelmäßig auf dem
Speiseplan stehen. Auch der seltene Wespenbussard (Pernis
apivorus) ernährt sich gerne von den Larven, Puppen und Imagines der
Wespen. Dabei gräbt er das Nest den Füßen frei. Weitere Feinde können
Mikroorganismen, Pilze, Libellen, Spinnen, .... noch sein.
Weitere Informationen finden Sie auch unter:
Göppingen. Die Klasse H1c der
Bodelschwingh-Schule aus Göppingen unternahm einen Ausflug an den
Charlottensee. Bei der Naturführung lernten die Kinder von Nabu-Mitglied
Michael Nowak viel über Tiere.
am Samstag, 23.7.2011 ab 15:00 Uhr "hocket se
wieder", die Mitglieder vom NABU Süßen und Umgebung . Beim geselligen
Beisammensein wird gegessen, getrunken und gelacht. Für Getränke ist
gesorgt. Grillgut sollte jeder selbst mitbringen. Der Häfelsrain ist von
Süßen kommend links vor dem Hundedressurplatz .Wer kulinarisch noch was
beisteuern möchte, sollte sich mit unserem Organisator Erich Fischer
(07334/3686) in Verbindung setzen.
Wieder
bestens organisiert von Erich Fischer fand unser Hock bei gutem, wenn
auch etwas kühlem Wetter statt. Jene, die nicht dabei waren, haben mal
wieder was verpasst. Kulinarisch war es wie immer sehr lecker
(herzlichen Dank an unsere Frauen) und die Unterhaltung kam auch nicht
zu kurz. Rundum gelungen.
Text und Fotos: M. Nowak
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Jäger der Nacht: Fledermausbeobachtungen
im Schlater Wald
Fledermäuse sind ungewöhnliche Lebewesen:
Sie schlafen mit dem Kopf nach unten, fliegen mit den Händen und sehen
mit den Ohren! Wir können sie nicht hören, und dennoch sind ihre Rufe so
laut wie ein Presslufthammer.
Lassen sie sich von uns am Samstag, dem 30.07.11 in die faszinierende
Welt der Fledermäuse im Schlater Wald entführen. Diese Veranstaltung ist
auch besonders für Familien mit Kindern (ab Grundschule) geeignet!
Termin: Samstag, 30.07.2011, 20.30 Uhr (20.30 – ca. 22.00 Uhr)
Treffpunkt: 1. Parkplatz (aus Richtung Süßen) im Schlater Wald
Kosten: keine
Leitung: Bernd Zoldahn
Foto: B. Zoldahn - Mittelmeerhufeisennase
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Dorngrasmücken tragen ihren Gesang besonders gerne auf exponierten
Warten vor, wie Wipfelbereiche von Hecken oder Bäumen oder auch
Stromleitungen. Die Dorngrasmücke, die sich am 10.07.2011 den Kran (etwa
15m hoch) als Singwarte ausgesucht hat, dachte vielleicht, dass ihre
Chancen dann besser sind noch ein Weibchen
anzulocken. Wochen zuvor reichten ihm noch die Wipfelzweige der Büsche
aus.
Text und Fotos: M. Nowak
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Umweltschutz als Hobby Der Naturschutzbund ist einer der traditionsreichsten Vereine der
Gemeinde
Die Ortsgruppe Süßen und Umgebung des Nabu ist
einer der traditionsreichsten Vereine der Gemeinde. Die aktiven
Mitglieder haben einen vollen Kalender und sorgen übers Jahr für ein
reiches Programm.
Am
2. August 2011 starten wir die:
Expedition in die Wildnis
Alter: 7 – 12 Jahre Treffpunkt: Baierhof (zwischen Süßen und Donzdorf Beginn: 9.30 Uhr Ende: 15.00 Uhr Veranstalter: Stadt Donzdorf, NABU Süßen und Umgebung: Leitung: Georg Krause, Eberhard Herrmann Unkosten: 3,50 € Teilnehmer (begrenzt auf 15 Kinder je Kommune) Ausrüstung: Gummistiefel; wetterfeste Kleidung; Insektennetz,
Fernglas u. Becherlupe falls vorhanden.
Eine spannende Entdeckungsreise ins Reich von Neuntöter,
Vielfraßschnecke und Wasserkalb.
Mitten in der freien Wildbahn werden wir unser Forschungscamp
aufschlagen und von dort aus unter fachkundiger Anleitung Expeditionen
in die verschiedenen Lebensräume unserer Tiere und Pflanzen starten. Mit
Fernglas, Lupe und Insektennetz bewaffnet spüren wir dann auf den Spuren
des Waschbären den heimlichen Bewohnern von Fluss, Wald und Wiese nach.
Mit etwas Glück stoßen wir dabei auf so faszinierende Tiergestalten wie
etwa die unheimlichen Wespenspinne, den schillernden Feuerkäfer, den gar
nicht so müden Siebenschläfer oder die flinke Bachforelle.
Für Getränke und Essen ist gesorgt (gemeinsames Grillen)
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Blaupfeile und Bläulinge
Die Ausgleichsfläche am Streichenbach hat sich zu einem
bedeutenden Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt entwickelt.
Wollten Sie schon immer mal mehr über die bunte Vielfalt der
Schmetterlinge und Libellen erfahren - an diesem Tag haben Sie die
Gelegenheit dazu. Die Führung findet nur bei gutem Wetter statt.
Leitung: Alfred Walter und Michael Nowak Treffpunkt: Samstag, 09.07.2011 um 13 Uhr in Eislingen
"Grünbrücke" B10 am Ende vom Buchrainweg (Parkplätze im Buchrainweg).
Foto: M. Nowak - Admiral Vanessa atalanta
Foto: Nowak - Kurzschwanzbläuling
Eine Handvoll Naturfreunde haben sich auf Einladung
der NABU-Ortsgruppe Süßen und Umgebung, zu der auch Eislingen zählt, am
Streichenbach getroffen. Ein Sperber fliegt über das Gelände und
erschreckt die umher fliegenden Stieglitze. Die Jungvögel des
Neuntöters, eine besonders geschützte Vogelart, betteln in der
benachbarten Hecke um Futter als die kleine Gruppe durch das Gelände
streift. Der Motorenlärm der angrenzenden B 10 scheint die Tiere
überraschenderweise nicht zu stören. Doch in erster Linie ging es an
dieser Exkursion um die reiche Libellen- und Schmetterlingsfauna dieses
Lebensraums: 24 verschiedene Libellenarten haben sich hier angesiedelt,
nachdem der Streichenbach als Ausgleichsmaßnahme für den harten Eingriff
in die Natur beim Bau der B 10 neu gestaltet wurde. Anhand von Fotos
erläutert Michael Nowak die hier vorkommenden Arten, denn nicht alle
lassen sich an diesem Tag im Lebensraum live beobachten. “Wir sind halt
nicht im Zoo, sondern in der Natur“, kommentiert dies einer der
Teilnehmer scherzhaft. Zwar hat sich der stark bedrohte Kleine
Blaupfeil, die Libellenart, die ansonsten erst wieder in der
Oberrheinebene vorkommt, an diesem Tag nicht blicken
lassen, aber dafür der Südliche Blaupfeil und viele weitere Arten in
großer Zahl. Auch zwei von drei im Gebiet vorkommenden Bläulinge konnten
beobachtet werden. Es sei allerdings schon festzustellen, dass nicht nur
manche Arten selten geworden seien, sondern dass die Zahl der Falter in
der ausgeräumten und intensiv genutzten Landschaft insgesamt deutlich
abgenommen habe, so Michael Nowak. Während vor 20 Jahren an einer Pfütze
noch dutzende Bläulinge zu beobachten waren, müsse man heute schon froh
sein, wenn es zwei oder drei Exemplare seien. Um so wichtiger, dass
Biotope wie dieses erhalten und neu geschaffen werden.
H. Haas
Nachtfalterexkursion am Streichenbach in Eislingen
Mit einem Lichtfang bekommt man nachtaktive Insekten, wie
unsere Nachtfalter (Schwärmer, Spinner, Spanner, Eulen, ...) sehr gut zu
Gesicht. Durch diese Methode erhält man einen Überblick über die
Artenvielfalt in einem Gebiet. Hoffen wir, dass es an diesem Tag schwül
und nicht zu windig ist, da solche Nächte für den Fang günstig sind.
Tauchen sie mit uns ein in die geheimnisvolle Welt der Nachtfalter.
Leitung: Alfred Walter und Michael Nowak Treffpunkt: Freitag, 01.07.2011 um 21:30 Uhr in
Eislingen "Grünbrücke" B10 am Ende vom Buchrainweg (Parkplätze im
Buchrainweg)
Ausweichtermin bei schlechter Witterung ist Samstag, 02.07.2011.
Rückfragen unter 07161 / 84022.
Voller Motivation gingen 7 Erwachsene und 3 Kinder auf
die Nachtfalterexkursion. Leider sprang kein Funke auf die Nachtfalter
über. Nur eine einzige Graseule besuchte uns an diesem Abend.
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Dunkles Geschäft:
Wie Millionen Vögel als Delikatesse
enden
Sie hängen verklebt an einem Ast oder sterben qualvoll
in Fangnetzen: In Ländern wie Italien, Spanien oder Griechenland machen
Wilderer Jagd auf Singvögel. stern TV hat erschreckende Bilder aus
Zypern.
Familienausflug am 5. Juni 2011 mit der
„Schwäbischen Waldbahn“ von Schorndorf in den Schwäbischen Wald.
Anschließend Wanderung durch das schöne Wieslauftal zum Ebnisee.
Rucksackvesper ist zu empfehlen, Einkehrmöglichkeiten sind unterwegs
vorhanden. Die Preise für die Dampfzugfahrt hin und zurück
betragen für Erwachsene 16,- €, für Kinder bis 16 Jahren 8,- €
und Familienkarten 40,- €. Anmeldungen bei W.Jakob,
Tel. 07162/41055 bitte bis 22.05.2011. Hier werden auch die
Fahrgemeinschaften mit dem PKW von Süßen nach Schorndorf eingeteilt.
Abfahrt in Süßen am Rathausum 9 Uhr, Rückkehr
ca. 16.30 Uhr.
Mauerseglerkolonie in Welzheim!
Am diesjährigen Familienausflug nahmen bei
schwülwarmen Wetter13 Personen teil. Nach flotter Anfahrt
von Süßen nach Schorndorf mit unseren PKW fanden wir einen nahezu
vollbesetzten historischen Dampfzug vor, mit dem wir die
landschaftlich sehr reizvolle Strecke von Schorndorf nach
Welzheim in ca. 1 Stunde zurücklegten. In Welzheim angekommen
wanderten wir durch das schöne Wieslauftal zum Ebnisee,
dabei konnten wir uns unterwegs an einer reichhaltigen Flora und Fauna
erfreuen. Beim Rückweg vom Ebnisee machten wir eine kurze Rast in der
Erlebniswelt „Eins-und-alles“ und konnten spontan in einer
Kaffeerösterei eine Kaffeeverkostung erleben. Das Ende unserer Wanderung
im ehemaligen Bahnhof „Laufenmühle“, heute ein Spanisches
Ausflugslokal, wurde noch ein toller kulinarischer Abschluß, ehe es dann
im Dampfzug wieder zurück nach Schorndorf ging.
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Dankeschön für die Engagierten Mit Abendessen und Pantomime
würdigte Süßen 120 Ehrenamtliche
Süßen. Zu einem "Dankeschön-Abend" hat die Stadt
Süßen aktive Bürger eingeladen, die sich durch besonderes Engagement
auszeichneten. Dazu gehörten auch unsere Vorstände Michael Nowak
und Wolfgang Jakob (hintere Reihe im linken Drittel).
Selbst mit einem Fernglas mit zehnfacher Vergrößerung war
dieser Turmfalkenhorst auf einem E-Mast im Gewann Steiniger Rain in
Süßen nicht zu erkennen. Er ist in einer Vertiefung im Ausleger so
eingebaut, dass er nach allen Seiten sicht- und windgeschützt ist. Das
Falkenweibchen wurde am 22.05.11 beim Anflug auf den Mast beobachtet und
erst bei der Nachsuche mit dem Spektiv ist der Horst aufgefallen.
Fotos: W. Lang
Die o. a. Hochspannungsleitung
überquert die Fils in Süßen beim Wehr vor Salach. Einer der
Masten steht auf der linken Flussseite in unmittelbarer Nähe des Wehres.
Das Nest der beiden Rabenkrähen befindet sich exakt an der
gleichen Stelle wie das der Turmfalken. Die Aufnahme entstand am 29.
05.11
Am 05.06.11 wurden die ersten 13 E-Masten
der Hochspannungsleitung (Süßen, Bahnlinie bis Steiniger Rain) nach
Nestern abgesucht. Lediglich auf 4 Masten wurde kein Nistmaterial
vorgefunden. Auf allen anderen waren Nester (von1 bis 5) vorhanden. Drei
Nester waren mit Krähen belegt, in einem brüteten Turmfalken.
Die nicht belegten Nester stammen vermutlich, aufgrund der Größe und
Bauform, alle von Krähen.
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"Kabelbrüter"
Der Kolkrabe (Corvus corax) ist unser größter
Singvogel. Sein Nest
errichtet er je nach Angebot variabel
auf Bäumen, in Felswänden oder auf künstlichen
Unterlagen. In Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten zunehmend auf
Hochspannungsmasten, vereinzelt auch an exponierten Gebäuden. In
Norddeutschland werden die Nester überwiegend auf Rotbuchen
gebaut, in Ostdeutschland am häufigsten auf Waldkiefern. Beide
Partner bauen; das meist runde Nest besteht aus recht groben, toten
Ästen; die Mulde wird mit Erdklumpen, Wolle, Fellfetzen, Haaren,
Bindegarn und ähnlichem ausgelegt. Die Nester werden oft mehrfach
genutzt, viele Paare haben ein oder mehrere Wechselnester. (Wikipedia)
Markus Kückenwaitz entdeckte kürzlich beim
Stöttener Funkturm die neue Unterart "Kabelbrüter" (Corvus corax
kueckenwaitzi)
mit drei fast flüggen Jungvögeln.
Foto: M. Nowak
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Alte Baumriesen, schwarze Gesellen und gelbe Paradiesvögel
Unter der Leitung von Michael Nowak und
Christoph Reich bietet der NABU am Samstag, den 21. Mai eine
Führung im Schonwald Charlottenwald an. Treffpunkt ist um
8.00 Uhr beim ParkplatzCharlottensee zwischen
Uhingen und Sparwiesen. Die Exkursion im Rahmen des internationalen
Jahrs der Wälder wird in Kooperation mit dem Forstamt Göppingen
durchgeführt.
Pirol
An der Exkursion nahmen bei strahlendem
Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 23° Czehn
Personen teil. Ökologischer Waldbau mit dem Ziel, Erhalt von
entsprechenden Altbaum- und Todholzbeständen, vielfältiger
Mischbaumstruktur, strenger Einhaltung von Rückegassen und einer
verträglichen Wildbestandsdichte führen zu einem gesunden,
sturmresistenten Waldbestand mit einer artenreichen Fauna und Flora.
So haben wir wie erwartet, Pirol, Schwarz- und
Buntspecht und eine Vielzahl von Singvögeln gehört und zum Teil
auch gesehen. Aber auch den äußerst
seltenen Hirschkäfer (Foto) konnte uns Herr Reich im
Charlottenwald präsentieren
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Auf
den Spuren von Gartenrotschwanz, Halsbandschnäpper und Grünspecht
Unter der Leitung von Michael Nowak und Jörg Geiger bietet
der NABU Süßen und Umgebung am Sonntag, den 15. Mai eine Führung
durch die Streuobstwiesen rund um Schlat an. Im Herzen des Europäischen
Vogelschutzgebietes erfahren die Teilnehmer Wissenswertes über das
Projekt „Vogelschutz in Streuobstwiesen“ und deren Bewohner – mit
einem besonderen Augenmerk auf den Vogel des Jahres 2011, den
farbenprächtigen Gartenrotschwanz. Mit etwas Glück können wir
weitere besonders geschützte Arten beobachten und hören, wie
Neuntöter, Halsbandschnäpper oder Grauspecht.
Treffpunkt ist um 7.30 Uhr beim Lamm in Schlat.
Dauer der Exkursion: 3-4 Stunden
Dem Gartenrotschwanz auf der Spur – unter
diesem Motto stand die Führung zum Vogel des Jahres und dem
LIFE+Projekt „Vogelschutz im Albvorland“ am 15. Mai 2011 in Schlat.
An diesem wunderschönen Tag erfuhren die 25 Teilnehmer von
Jörg Geiger und Hans-Henning Gravert vom Gasthof
LAMM/Manufaktur wichtige Aspekte rund um den Streuobstanbau, wie
Revitalisierung, Pflegemahd, Pflanzenschutz und regionale Vermarktung.
Die Optimierung des Lebensraumes für die Tier- und Pflanzenwelt ist auch
Schwerpunkt beim LIFE+Projekt. Umfangreiche Informationen finden sich
auch unter
www.life-vogelschutz-streuobst.de.Michael Nowak von der NABU
Ortsgruppe Süßen erklärte wissenswertes
zum Vogel des Jahres über Verhalten, Brutbiologie, Zugwege und
Schutzbemühungen. Anhand verschiedener Nester Streuobstwiesen
bewohnender Vogelarten konnten sich die Besucher ein Bild über die
vielfältige und exakte Bauweise von Vogelnestern machen. Auch bedrohte
Vogelarten wie der Halsbandschnäpper, die Goldammer oder der Rotmilan
konnten von den Anwesenden beobachtet werden, und sie erfuhren dabei wie
es um die Bestände im Landkreis Göppingen steht.
Bei einer Rast konnten sich die Teilnehmer noch von der edlen Qualität
und dem feinen Geschmack der Früchte aus
den Streuobstwiesen wie dem „PriSecco“, den Apfelweincocktails
und schwäbischem Cider der Manufaktur Geiger selbst überzeugen.
Krötentaxi
Am Donnerstagabend, 31.März 2011
traf sich die Kindergruppe nach Einbruch der Dämmerung am neuen
Krötenzaun (Süßen, neue B 10) um unter fachkundiger Anleitung von
Herrn Wiedmann die Kröten abzusammeln und sie per Krötentaxi
unter der Straße durch sicher zu ihrem Laichgewässer zu bringen. Die
Kinder waren hellauf begeistert - denn man konnte die Amphibien
beim Umsetzen ins Taxi (große Wanne auf Rädern) genaustens
betrachten und Biologe H. Wiedmann dokumentierte immer wieder Jungtiere,
Männchen, Weibchen und Krötenpaare.
Fotos: M. Bundschu
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Mehr Wohnraum für Schleiereule und Co.
Im Bereich Ottenbach wurde am 04.04.11 von Peter Menrad
und Wilhelm Lang ein weiterer Eulenkasten angebracht. In solchen
Nisthilfen kommen nicht nur Schleiereulen zur Welt, sondern auch
Turmfalken, Dohlen und Käuze. Auch Hornissen und anderes Getier ziehen
gerne in eine solche "Sozialwohnung".
Entlang der neuen B 10 bremsen jetzt Zäune die
Amphibien
Vor einem Jahr sorgte die Krötenwanderung auf der neuen B
10 für eine Vollsperrung. Dieses Jahr werden die Amphibien von einem
Zaun gebremst und von der NABU-Kindergruppe im "Krötentaxi" befördert.
Hans Baas stand 45 Jahre lang an der Spitze der NABU
Gruppe Süßen
45 Jahre lang stand Hans Baas an der Spitze der Nabu Ortsgruppe in
Süßen. Jetzt legte der 81-Jährige sein Ehrenamt nieder. Um dem Nachwuchs
ran zu lassen und mehr Zeit zur Vogelbeobachtung zu haben.
Der Kolkrabe (Corvus corax) ist ein Singvogel aus
der Familie der Rabenvögel (Corvidae) und brütet seit 2008 auf
einer Kiefer im Bereich Rechberg. Obwohl der Horst in der Nähe
eines viel begangenen Wanderweges ist und bei Gefahr mindestens einer
der beiden sehr aufgeregt ruft und umherfliegt, sind sie dem Brutplatz
bis heute treu geblieben.
Der
Kolkrabe ist mit einer Körperlänge von
54 bis 67 cm und einer Flügelspannweite
von 115 bis 130 cm größer als ein Mäusebussard und der mit
Abstand größte europäische Rabenvogel. Das Nest wird je nach
Angebot variabel auf Bäumen, in Felswänden oder auf
künstlichen Unterlagen errichtet, in Mitteleuropa in den letzten
Jahrzehnten z.B. zunehmend auf Hochspannungsmasten, vereinzelt
auch an exponierten Gebäuden. In Norddeutschland werden die
Nester überwiegend auf Rotbuchen gebaut, in
Ostdeutschland am häufigsten auf Waldkiefern.
Die Aufnahme entstand am 22.03.11 und wurde aus einer
Entfernung von ca.200 m durch`s Spektiv aufgenommen.
Foto: W. Lang
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Win-Win-Situation für Natur
Heiningen hat sich entschlossen, ein Ökokonto aufzubauen.
Grundlage ist eine Gewässerverbundkonzeption auf der Gemarkung. Auch für
den Gemeindewald sind ökokontofähige Maßnahmen angedacht.
Unser Vorstand WolfgangLissak ist auch überörtlich ein
gefragter Experte in Sachen Ökologie. Er erstellte die
Konzeption des Gewässerverbundes auf der Gemarkung Heiningen.
Sperbermännchen -
regelmäßiger Gast am Futterhäuschen
In Eislingen wie in Ottenbach kann man zur Zeit
(Feb./März 2011)
regelmäßig Sperbermännchen (oberseits blaugrau gefärbt, unterseits
rostrot quergebändert) am Futterhäuschen beobachten, obwohl sie
vegetarische Kost nach wie vor verachten. Ihr Augenmerk richtet sich
ausschließlich auf die dort häufig vorkommenden Singvögel. Um diese im
Flug sicher greifen zu können, hat sie die Natur mit langen, dünnen
Ständern und langen Zehen ausgestattet. Wer also glaubt, mit
Sonnenblumenkernen kann man keine Greifvögel füttern, der irrt.
Foto:
Peter Ritz, (28.02.2011 Eislingen)
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Baumschneidkurs in den Wiesgärten zwischen Süßen und Donzdorf
Bei trockenem Wetter konnte der Naturschutzbund Süßen und
Umgebung (NABU) am vergangenen Samstag (19.02.11) eine Schnittunterweisung
an Hochstämmen im Streuobstbau durchführen. EberhardHerrmann
begrüßte die zahlreichen Interessenten (36) zu diesem Kurs. Er erklärte
die Notwendigkeit der Pflege unserer Streuobstwiesen, die ein wichtiger
Bestandteil unserer Kulturlandschaft im Albvorland sind. Er ermutigte
die Kursteilnehmer nicht nur ihren alten Baumbestand zu pflegen,
sondern auch rechtzeitig mit Neupflanzungen zu verjüngen. Wolfgang
Nägele erläuterte kompetent den Erziehungsschnitt an frisch
gepflanzten Apfel- und Birnbäumen. Dieser muss in den ersten Jahren
konsequent erfolgen damit der Baum eine schöne und lichte Krone aufbaut.
Fachmännisch demonstrierte er wie man Leitäste mit Holunderstreben
abspreizt und Fruchtäste herunterbindet. Danach wurden 5 und 10 jährige
Bäume geschnitten um den Kursteilnehmern, die nicht nur aus Süßen und
Donzdorf sondern auch aus umliegenden Gemeinden (Schlat, Eislingen,
Uhingen) kamen, die weitere Entwicklung des Baumschnitts zu
demonstrieren. Es kam ebenso zur Sprache wie man mit wenig Aufwand alte
Bäume schneidet um zu viele Wasserschosse zu vermeiden sowie das
Erkennen und Behandeln verschiedener Baumkrankheiten. Ebenso wurde das
Düngen der Bäume mit Mist angesprochen, da sonst oftmals die Qualität
des Obstes nicht mehr stimmt. Im Namen des NABU und der
Teilnehmer bedankte sich Eberhard Herrmann bei WolfgangNägele und ErichFischer und wies darauf hin, dass
an gleicher Stelle nächstes Jahr wieder ein Schnittkurs stattfinden
wird.
Foto: Wolfgang Jakob - Wolfgang Nägele erklärt den
Erziehungsschnitt an einem neu gepflanzten Hochstamm.
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Den
Vögeln geht es schlecht
Am Samstag tagte die Ornithologische Gesellschaft
Baden-Württemberg in der Göppinger Stadthalle. Etwa 120 Besucher nutzten
die Möglichkeit, Informationen und neue Erkenntnisse auszutauschen.
An der Durchführung dieser Veranstaltung waren auch Mitglieder unserer
NABU-Gruppe beteiligt.
Busausfahrt zu den Wintergästen am Bodensee am 5. Februar 2011 (mit
gemeinsamem Essen)
Der Bodensee, das größte deutsche Binnengewässer, zählt international zu
den bedeutendsten Rast- und Überwinterungsgebieten für Wasservögel in
Mitteleuropa. Bereits Mitte November waren z.B. über 20000 Kolbenenten,
fast 50 Prachttaucher, vereinzelt Sterntaucher, über 50 Singschwäne, 13
Zwergschwäne, verschiedene Möwenarten anwesend. Dies ist nur ein kleiner
Ausschnitt der zahlreichen Arten, die angetroffen werden können. Treffpunkt: Samstag, 05.02.2011,7:00 Uhr, Süßen,
Heidenheimer Str./Ecke Barbarossastr. an der Bushaltestelle bei
der Kreissparkasse. Rückfragen unter
07161 / 84022.
38 Teilnehmer - 38 strahlende Gesichter Die von Michael Nowak professionell organisierte Exkursion zum
Bodensee (Naturschutzgebiet Eriskircher Ried) war ein voller Erfolg.
Strahlender Sonnenschein, plus 11 ° C, fachkundige Führung durch
örtliche Ornithologen und eine Vielzahl beobachteter Vogelarten wie
Steppen-, Mittelmeer-, Sturm-, Lach- und Silbermöwe, Sing-, Zwerg- und
Höckerschwan,
Gänsesäger, Kormoran, und Schwärme
von Reiher-, Tafel- Schell-, Kolben- und Stockenten ließen die
Teilnehmerherzen höher schlagen. Lediglich die Seetaucher verpassten
ihren Auftritt, die wurden von Kitesurfern verjagt.
Pflege des Lebensraums der Libelle am Streichenbach hat begonnen
Damit sich der Kleine Blaupfeil, eine Libellenart, weiterhin im
Eislinger Süden beim Heimttunnel wohlfühlt, sind Pflegemaßnahmen am
Streichenbach erfolgt. Quellen und kleine Bäche sind das Revier des
Blaupfeils.
Die in
Nordosteuropa brütenden Zwergschnepfen ziehen regelmäßig von
Mitte September bis Anfang Mai bei uns durch und harren in
geeigneten Lebensräumen auch über den Winter aus.